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Creative Committee verliert angeblich Einfluss auf Kinofilme
Die Gruppe von wichtigen Managern und Künstlern sollte für eine stärkere Verbindung zwischen Comics und Filmen sorgen
Erst gestern war bekannt geworden, dass Disney die Filmabteilung von Marvel aus dem Verlag herauslöst und direkt den Walt Disney Studios zuordnet (Splashcomics berichtete). Nun berichtet Devin Faraci auf Birth.Movies.Death., dass das sogenannte Creative Committee sein Mitspracherecht bei Marvel-Filmen verloren habe. Eine offizielle Bestätigung dieser Änderung gibt es bisher nicht.

Das Creative Committe ist eine Gruppe erfahrener Manager und Künstler, die die Entstehung der Filme vom Drehbuch bis zum Kinostart begleiteten. Sie sollten mit ihren Anmerkungen dafür sorgen, dass die Filme inhaltlich nicht zu weit von dem abweichen, was in den Comics teils über Jahrzehnte etabliert wurde. Mitglieder des Komitees waren beispielsweise Brian Michael Bendis, Dan Buckley oder Joe Quesada. Allerdings gab es schon länger Gerüchte darüber, dass die Mitarbeit des Creative Committees die Filme eher ausbremsten als verbesserten. Dem Vernehmen nach arbeiteten sich die Mitglieder oft an kleinen Details ab und verloren dabei die übergreifende Handlung und den Tonfall des Filmes aus den Augen. Außerdem soll die Kommunikation mit dem Komitee sehr zeitaufwendig gewesen sein, da die Manager und Künstler diese Arbeit noch zusätzlich zu ihren sonstigen Verpflichtungen leisten mussten.

Ob das Creative Commitee insgesamt aufgelöst wird oder ob es "nur" nicht mehr die Entwicklung der Kinofilme begleitet, ist nicht bekannt. Die TV-Abteilung von Marvel untersteht nach wie vor CEO Isaac Perlmutter. Daher spekulieren Branchenbeobachter, dass die Komiteemitglieder in diesem Bereich weiterhin ein Mitspracherecht haben könnten.

Derweil wird die Meldung über die Herauslösung der Marvel Studios aus Marvel Entertainment meist positiv aufgenommen, oft als regelrechte "Befreiung" für Studioboss Kevin Feige von der überbordenden Kontrolle durch Ike Perlmutter. Rich Johnston hat einige Reaktionen zusammengestellt. Allerdings weist Johnston auch ausdrücklich daraufhin, dass die Diskussion bisher vor allem von der "Feige-Seite" geprägt werde. Er rechnet damit, dass noch einiges in dieser Geschichte folgen wird - schließlich sei Perlmutter, egal was man sonst vom ihm halte, eine Kämpfernatur. Ebenfalls auf Bleeding Cool hat Johnston eine Liste mit weiteren Namen zusammengestellt, die neben Perlmutter und Feige großen Anteil am Erfolg von Marvel in den letzten Jahren hatten. Außerdem gibt es auch Stimmen, die die Veränderungen negativ sehen. Dan Seitz beispielsweise sieht die neue Organisation in seinem Artikel auf UPROXX als ein weiteres Anzeichen dafür, wie wenig Interesse Disney seiner Meinung nach an Marvel als Comicverlag habe, außer eben an den Filmen.


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News vom: 03.09.2015
Kategorie: Marvel
Quelle: Birth.Movies.Death.
Autor dieser News: Henning Kockerbeck
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