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Max und Moritz-Preis für das Lebenswerk 2012 geht an Lorenzo Mattotti
Der italienische Künstler hat nicht nur selbst ein umfangreiches Werk geschaffen, sondern sein Einfluss zeigt sich auch bei vielen jungen Künstlern
Mattotti wurde 1954 in Brescia geboren. Noch in der Schule traf er auf Fabrizio Ostani, der später unter dem Namen Jerry Kramsky Szenarien für einige bedeutende Alben Mattottis schreiben sollte. Dazu gehören beispielsweise "Flüster", "Labyrinthe" oder "Doktor Jekyll & Mister Hyde". Die Fumetti, wie Comics in Italien heißen, gehörten bereits als Kind zu seiner Lektüre, und schon während seines Architekturstudiums begann er, in diesem Genre zu arbeiten. 1976 zeichnete er für eine Anthologie im Verlag Mondograf eine Episode aus dem Leben Casanovas. Die erste Zusammenarbeit mit Kramsky war ein Jahr später das Album "Alice Brum Brum", woran sich eine Huckleberry Finn-Adaption anschloss.

Anfang der 1980er Jahre war Mattotti einer der Gründer der Künstlergruppe "Valvoline", die die Grenzen zwischen den Freien Künsten und der angewandten Kunst verwischen wollten. Das war auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Comics zur Neunten Kunst. Bald zeigte sich dieses neue Verständnis auch in Mattottis Werken. In "Spartaco. Reisen eines Epizentrikers" setzen unter anderem leuchtende Farben in Wachskreiden und surrealistische Traumkonstruktionen in der Handlung ganz neue Akzente. Zur Perfektion brachte der Künstler seinen Stil in "Feuer", das 1986 erschien und ihn international bekannt machte.

Ab diesem Zeitpunkt lässt sich nicht mehr zwischen dem Comic-Künstler, dem Illustrator und dem Bildenden Künstler Lorenzo Mattotti trennen. Er produziert weiter Comic-Romane und wirkt in seinem Pariser Atelier am Design von Spielfilmen großer Regisseure mit. Bereits zwei Mal wurde er mit dem Max und Moritz-Preis für einzelne seiner Werke ausgezeichnet, 1992 für "Feuer" und 1998 für "Stigmata". 2012 erhält Lorenzo Mattotti nun den Preis für sein Lebenswerk. Als erster Europäer erhielt Mattotti den amerikanischen Eisner-Award.

Über sein eigenes Werk hinaus wirkt Mattottis Stil auch auf den künstlerischen Nachwuchs. Beispielsweise ist sein Einfluss in den Anfängen von Manuele Fior, der inzwischen selbst zu einem ausgezeichneten Comic-Künstler geworden ist, deutlich zu erkennen.


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News vom: 24.04.2012
Kategorie: Comic-Salon Erlangen
Quelle: Comic-Salon Erlangen
Autor dieser News: Henning Kockerbeck
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