Justice League Odyssee 1: Geistersektor

Justice League Odyssee 1: Geistersektor

Justice League Odyssee 1: Geistersektor

Story:
Durch das Aufbrechen des Quellenwalls sind unbekannte Energien in das bekannte Universum geflossen und haben dafür gesorgt, dass der Geistersektor entstanden ist – ein Bereich, in dem seltsame und vielleicht auch gefährliche Dinge vorgehen. Noch ist nichts nach draußen gedrungen, so dass die Wacht der jungen Green Lantern eher langweilig ist.

Doch dann nimmt Darkseid die Sache in die Hand und lockt Cyborg, Starfire und Azrael in den Geistersektor. Da diese ohnehin geisterhafte Stimmen hören, sind sie leichte Beute. Und so nimmt ein Abenteuer seinen Lauf, das das Leben aller erschüttern wird, vor allem der drei Helden, die im Geistersektor nicht so unbekannt sind, wie sie angenommen haben.



Meinung:
Auch bei DC scheint man gerne einmal Helden aufzugreifen, die nur selten auftreten und in der Justice League eher kleine und unbedeutende Lichter sind oder schon lange nicht mehr auf der Erde waren, weil sie andere Probleme haben, so wie Starfire. Zusammen mit einem weiteren unbeleckten Charakter werden sie nun in ein kosmisches Abenteuer geworfen.

Dabei greift man auf eine Entwicklung zurück, die zwar von den großen Helden aufgehalten und zum Teil umgekehrt werden konnte, aber dennoch seine Spuren hinterlassen hat – einen ganzen Sektor, der zum Sperrgebiet erklärt wurde, weil man keine Zeit hat, sich ihn genauer anzusehen.

Doch das ändert sich jetzt mehr oder weniger, auch wenn man sich wundert, warum ausgerechnet einer der großen Antagonisten des Universums so viel Interesse an der Aufklärung der Geheimnisse hat – oder ist das nur Teil eines viel größeren und perfideren Plans.

Auf jeden Fall werden in diesem Auftaktband jede Menge Fragen aufgeworfen und so gut wie keine beantwortet. Das sorgt neben dem gewohnten Actiongewitter für Spannung. Insgesamt muss man aber doch etwas mehr an Vorwissen mitbringen, um die Handlung wirklich ganz genießen zu können, denn die Wissenslücken machen sich teilweise sehr unangenehm bemerkbar.



Fazit:
Justice League Odyssee 1: Geistersektor bietet einen durchaus interessanten Auftakt mit ein paar netten Ideen, spielt aber oft genug auch zu sehr mit Anspielungen, die man nur verstehen kann, wenn man das Universum besser kennt. Dazu kommt, dass die Action dominiert und der Hintergrund nur unzureichend behandelt wird, so dass die Geschichte eher oberflächlich bleibt.