Anonymous Noise 11

Anonymous Noise 11

Anonymous Noise 11

Story:
Nino, Yuzu und Momo stehen endlich gemeinsam auf der Bühne und singen miteinander. Nun kochen die Gefühle so richtig hoch, denn jeder ist bereit dazu, seine Gefühle zu offenbaren und endlich zu ihnen zu stehen, nachdem Nino ihr Herz öffnet und die vergangenen sechs Jahre wieder aufleben lässt, in denen sich ihre Sehnsucht gesteigert hat.

Nach diesem Auftritt ist natürlich nichts mehr so, wie es einmal war, denn Momo verschließt sich nun auch nicht mehr länger vor seinen Gefühlen und steht zu diesen, was allerdings Yuzu in schwere Verzweiflung stürzt, denn er muss mit der Wahrheit zurecht kommen. Das hat schwere Konsequenzen, auch für Miou, Haruyoshi und Kuro.



Meinung:
Natürlich tritt jetzt genau das ein, was Leserinnen schon länger erwartet haben. Denn ganz offensichtlich finden nun endlich die beiden wahrhaft Liebenden zusammen, gestehen sich Momo und Nino endlich ein wie sie zueinander fühlen und kommen so zusammen.

Der dritte im Bunde geht leer aus und hadert deshalb um so mehr mit sich und den anderen. Die Sympathie bleibt eigentlich bei ihm, da er sich zuvor als der bessere Freund für Nino erwiesen hat, so dass die Dreiecksbeziehung neue Fahrt aufgibt, ist er doch noch lange nicht bereit, seine Liebe aufzugeben.

Ins Hintertreffen gerät dabei natürlich das Musikbusiness, das die ganze Zeit ohnehin nur märchenhafte Fassade für die ansonsten eher konventionelle Liebesgeschichte war. Es scheint im Moment nicht mehr so wichtig zu sein, was aus der Band wird und ob es sich noch lohnt, eine Karriere anzustreben.

Alles in allem dürfte die Serie wohl in erster Linie die jungen Leserinnen ansprechen, die durch die ganzen Castingshows selbst von der Bühne träumen und Spaß an dramatischen Liebesgeschichten haben – für alle anderen ist der Verlauf zu vorhersehbar.



Fazit:
Anonymous Noise geht romantisch in die nächste Runde über und bietet den jungen Leserinnen genau das Drama das sie erwarten, allerdings bleibt dabei alles andere mehr oder weniger auf der Strecke, was letztendlich kaum überraschen dürfte.