Ragna Crimson 1

Ragna Crimson 1

Ragna Crimson 1

Story:
Die junge Drachentöterin Leo ist die einzige Hoffnung einer Welt, in der die Drachen des Nachts Dörfer und Städte überfallen und die Menschen terrorisieren oder gleich töten. Sie stellt sich zusammen mit ihrem treuen Helfer Ragna den Monstern und hat schon viele besiegt, deshalb ist ihr Ruhm groß.

Ragna macht es trotz vieler Anfeindungen von menschlicher Seite nichts aus, in dem Schatten des Mädchens zu stehen, er will sie eher beschützen, was aber nicht so recht gelingt. Das ändert sich erst, als ihm sein ich aus der Zukunft ein Geschenk macht, dass nicht nur Vorteile mit sich bringt, sondern auch eine Mission, die das Gesicht der Welt verändern kann.



Meinung:
Ein Schwächling, der durch ein magisches Geschenk die Möglichkeit bekommt, es allen zu zeigen? Das ist kein neues Thema und quasi einer der Grundpfeiler der Fantasy. So kommt es ganz darauf an, wie der oder die Künstler die damit verbundenen Ideen umzusetzen wissen, um der Handlung ein wenig frischen Wind zu verleihen.

Das gelingt Daiki Kobayashi doch recht gut, denn der Leser ist durch das erste Kapitel schnell in der Handlung, auch wenn es zunächst mehr auf Leo liegt. Aber es nutzt auch die Gelegenheit, die Welt und ihre Probleme vorzustellen und die Bedeutung der Figuren heraus zu arbeiten.

Diese bleiben allerdings eher ein wenig blass, werden gerade einmal so weit wie notwendig charakterisiert – was aber im Fall von Ragna auch sinnvoll scheint, entwickelt der sich doch in den kommenden Kapiteln zur Hauptfigur und beginnt eine spannende Entwicklung.

Garniert wird das ganze mit jeder Menge Action, denn der Kampf gegen die Drachen darf natürlich nicht zu kurz kommen. Daneben werden ein paar nette Andeutungen in den Raum geworfen, die auch schon die Richtung andeuten, in die die Handlung gehen wird – es bleibt also spannend.



Fazit:
Ragna Crimson bietet einen ebenso actionreichen wie spannenden Auftakt zu einer Fantasy-Saga, die zwar nicht das Rad neu erfindet, wohl aber geschickt zu variieren weiß, Es lohnt sich also einen Blick zu riskieren, auch wenn die Figurenzeichnung anfangs sehr schwach ist.