Bye-Bye Liberty! 1

Bye-Bye Liberty! 1

Bye-Bye Liberty! 1

Story:
Lina kommt in der Schule gut zurecht, sie ist in den Klassenverband integriert und hat einiges an Freundinnen, nur bei einer Sache macht sie nicht wirklich mit: Jungs. Sie hat scheinbar kein Interesse an der Liebe und mag es gar nicht, wenn einer meint, sich an sie heran machen zu müssen.

Schon gar nicht so einer wie Takumi, der den Ruf hat, ein Playboy zu sein und schon die Herzen einiger Mädchen gebrochen hat. Lästigerweise wohnt er auch noch in der Nachbarschaft, sie kennt ihn also gut. Deshalb geht sie zunächst auch auf seine Bitte ein und ist bereits für eine Zeit seine Freundin zu spielen …



Meinung:
Den Rest kann man sich sicherlich denken – die junge Heldin beginnt natürlich in dem Moment, in dem Takumi tatsächlich wie eine Freundin behandelt und sie küsst, aufzuwachen und die Gefühle zu entwickeln, die auch andere Mädchen in ihrem Alter haben.

Die Geschichte macht keinen Hehl daraus, dass sie auf den typischen Weg für eine romantische Geschichte zusteuert. Das ist auch schon im ersten Band abzusehen, auch wenn sich Lina natürlich noch mit allen Händen und Füßen gegen die Liebe sträubt.

Sie hat durchaus ihre Gründe, die Liebe erst einmal zurück zu stellen und merkt schnell, das ihr die meisten gleichaltrigen Jungs noch zu albern sind. Zuneigung entwickelt sie deshalb zu einem anderen – doch taugt es etwas, dass ihr Takumi nun auch noch helfen will?

Jungen Leserinnen dürften die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe sicherlich gefallen, erfahrene werden zunächst von der unabhängigen Heldin begeistert sein, dann aber doch wieder feststellen müssen, dass die Geschichte viel zu schnell in eingefahrene Bahnen zurück rutscht.



Fazit:
Bye-Bye Liberty! weiß zunächst mit einer ungewöhnlich selbstständigen Heldin zu punkten, fällt dann im Verlauf der Geschichte doch schnell wieder in die typischen Entwicklungen und Handlungsmuster zurück.