Chivalry of a failed Knight 4

Chivalry of a failed Knight 4

 Chivalry of a failed Knight 4

Story:
Stella fragt sich, was eigentlich los ist. Sie hat herausgefunden, dass Ikki eigentlich kein Versager ist sondern erstaunlich talentiert, wenn man ihn nur ein bisschen herausfordert. Sie sind inzwischen nicht nur Zimmergenossen sondern auch ein paar und wollen beim großen Turnier der Hagun-Akademie gegeneinander antreten.

Dennoch ist der junge Ritter in Ausbildung kaum präsent, scheint er doch lieber mit Ayase zu trainieren, deren Absichten genau so undurchsichtig sind, wie ihre Vergangenheit. Was sie nicht ahnt ist, dass Ikki seine andere Lehrerin längst durchschaut hat, auch wenn er ihr größtes Geheimnis nicht kennt. Genau das könnte ein Fehler sein.



Meinung:
Nachdem sich Ikki nun von einem totalen Versager und Außenseiter zu einem interessanten Aufsteiger gemausert hat, den auch die anderen Schüler mit Interesse beobachten, rückt seine zweite Lehrerin Ayase in den Mittelpunkt der Geschichte.

Auch sie trainiert verbissen – ihre Gründe werden in einer größeren Rückblende enthüllt und bieten so endlich auch einmal ein wenig mehr Spannung und Drama, anstatt die Handlung weiterhin auf einem eher harmlosen Niveau dahin plätschern zu lassen.

Während Ikki und Ayase eher eine Zweckgemeinschaft verbindet, kommt bei Stelle die Eifersucht hoch und bringt sie nach und nach in Schwierigkeiten. Das ist wohl dem Hintergrund geschuldet, der ja quasi auch in einer Schule, einem Internat mit allen Klischees spielt.

Würde die Serie den phantastisch-abenteuerlichen Teil ein wenig mehr betonen, so wie in diesem Band wäre die Geschichte durchaus spannend und auch für Genre-Fans interessant, aber man merkt immer wieder, dass die Künstler bewusst zu dem zurück kehren, was wohl besser bei der Masse zieht – Schulintrigen und Liebe.



Fazit:
Chivalry of a failed Knight schafft es zwar ab und an ein wenig auszubrechen und mehr Abenteuer zu bieten, bleibt sich aber letztendlich dem vorgeschriebenen Ziel treu, auch weiterhin mehr auf Schulgeschichten um erste Liebe und das übliche Intrigen-Geplänkel zu setzen und die Fantasy mehr oder weniger nur als Setting zu betrachten.