Bettgestöber

Bettgestöber

Bettgestöber

Story:
Was hat das zu bedeuten? Als Amatatsu aus einer Ohnmacht erwacht hat er Sex mit seinem Erzfeind Sei und findet das gar nicht mehr schlimm. Zwar erweist sich das als Traum, aber so wirklich lässt ihn der Gedanke an alles, was er in dieser „Parallelwelt“ erlebt hat, nicht mehr los.

Ein anderer Junge verliebt sich in die Stimme eines Synchronsprechers und staunt nicht schlecht, als sein Glück näher liegt, als er denkt. Ein anderer will der beste Freund seines Kumpels sein, der sich Hals über Kopf verliebt hat und nicht zuletzt wird ein Liebesgeständnis laut vor der ganzen Belegschaft geäußert.



Meinung:
Wer nach erotischen Liebesgeschichten unter Jungs sucht, in denen es ordentlich zur Sache geht, der wird bei der vorliegenden Sammlung sicherlich nicht daneben greifen, denn gerade in der Titelgeschichte und dem dazu gehörenden Bonus sind die Zeichnungen explizit.

In den anderen drei Erzählungen ist die Künstlerin insgesamt etwas zurückhaltender, das mag allerdings auch daran liegen, dass sie sehr kurz sind und nicht wirklich in die Gänge kommen, um überhaupt eine Pointe zu bieten, bricht sie vorher ab.

Wirklich spannend ist keine der Erzählungen, denn die Künstlerin greift auf den üblichen Standard an Szenen zurück und garniert diese mit absurden Ausgangssituationen. Dabei verzichtet sie darauf, überhaupt irgendwelche Probleme einzubringen und dem Geschehen so Tiefe zu verleihen.

Alles in allem plätschern die Geschichten mehr oder weniger oberflächlich dahin und wissen weder in der Charakterzeichnung noch in den Pointen zu überzeugen, denn gerade erfahrene Leser kennen schon alle damit verbundene Klischees.



Fazit:
Bettgestöber ist eine durchschnittliche Boys-Love-Sammung, die man lesen kann, wenn man gerade Langeweile hat, die man aber nicht wirklich kennen muss, da trotz der ansprechenden Zeichnungen die Handlung in allen Erzählungen sehr schnell in Oberflächlichkeit verpufft